„Spiel vs. Leben? – Wie Computerspiele Lebenswelten verändern“ am 28.10.2015

Sie können alle Pokémons aufzählen, kennen die Geographie und Geschichte fiktiver Königreiche auswendig oder verstehen dank GTA fließend Englisch: In Videospielen lernen Jugendliche mehr, als man denkt. Zum Beginn des Wintersemesters 2015/16 startet nicht nur der normale Vorlesungs- und Seminarbetrieb, sondern auch ein öffentlicher Workshop von Studierenden des Masters of Education im Kommunikationszentrum die börse Wuppertal.

Schon der Ort ist Programm: mit dieser Veranstaltung öffnet sich die akademischen Diskussionen dem Praxiskontakt und Praxisaustausch. Auch das vorgeschlagene Thema des Workshops verspricht Praxisrelevanz. Unter dem Motto Spiel vs. Leben? geht es um Video- und Computerspiele und wie diese unser Leben verändern. Dabei soll nicht nur die zunehmende Allgegenwärtigkeit und Selbstverständlichkeit des Daddelns von Videospielen nicht nur zu Hause, sondern – via Smartphones – nahezu überall kritisch befragt werden. Es soll auch diskutiert werden, welche sozialen Regeln, Norm- und Wertvorstellungen implizit in den Spielewelten eingelassen und so als ebenfalls denkbare Lebens- und Verhaltensmodelle präsent sind.

Vortrag zur Auftaktveranstaltung: Geschichte und Genres der Computerspiele zum Nachlesen.

Welche Themen in den vier Sitzungen des Workshops genau besprochen werden sollen, wird im ersten Treffen zusammen mit allen Anwesenden diskutiert und festgelegt. Angeschlossen wird mit den Workshop an ein Kooperationsprojekt der School of Education an der Bergischen Universität Wuppertal, dem Kommunikationszentrum die börse und der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler aus dem letzten Schuljahr. In diesem hatten Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe ausgewählte Computerspiele dahingehend untersucht, inwieweit diese über den Freizeitspaß hinaus auch positive Lerngelegenheiten darstellen. Parallel zum Workshop werden sich in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Bischöflichen Sankt-Anna-Gymnasiums dieser Forschungsfrage stellen und so die Workshop-Diskussion bereichern.

Link zum Material-Download.

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